Jakominiplatz

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47° 4' 2.08" N, 15° 26' 33.19" E

Jakominiplatz

Nach Aufhebung der Festungswerke durch Kaiser Joseph II. 1782 wurde das Areal vor dem Eisernen Tor zur Verbauung freigegeben. Kaspar Andreas von Jakomini erwarb 1786 einen Teil der Gründe und ging daran, hier eine neue Vorstadt anzulegen. Die beiden ursprünglich durchgehend nur zweigeschossig ausgeführten nördlichen Häuserzeilen (Jakomini wollte von seinem Haupthaus den Blick auf den Schloßberg wahren) wurden auf den Wall gestellt, der den Stadtgraben nach Süden zu begrenzte. Die Schrägstellung ist durch den ehemals hier im Glacis befindlichen Ravelin, ein basteiartiges Vorwerk im Stadtgraben, verursacht. Das Ensemble des Jakominihauses (Jakominiplatz 16)und der beiden den Jakominiplatz nach Nordwest und Nordost abschließenden Häuserzeilen ist von geschichtlicher Relevanz, weil hier Stadtentwicklung und Baustil vom Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts ablesbar sind.

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