Breitenweg 0
Österreich » Steiermark » Graz » 8051
47° 3' 39.92" N, 15° 28' 42.76" E
Schloss Hintenfeld (abgekommen)
In Vischers Schlösserbuch von 1681 erkennt man, dass das Schloss aus einem mächtigen dreistöckigen Nordflügel und einem niedrigeren Westflügel mit Anbau zu bestehen scheint. Damals war es im Besitz von Georg Adam Graf Lengheim. Auch Andreas Trost hat es auf seiner Ansicht "Graz von Westen" 1699 ebenfalls gezeigt, doch ist hier ein Geschoss weniger zu erkennen. Gemeinsam mit der Familie Eustacchio wurde die bisher nicht sicher feststellbare Lage des abgekommenen Schlosses weiter bestätigt. Dabei verhalf die Indikations-Skitze zum Franziszeischen Kataster weiter: dem Besitzer Mayer Joh. (Steinklauber Simon)vulgo Forstnersimerl gehörten ein gemauertes Wohngebäude mit 117 Quadratklafter (Bauparzelle Nr. 88) und zwei kleine hölzerne Wirtschaftsgebäude (Nr. 89 und 90).
Letzlich war das Foto aus dem Jahr 1923 eine große Hilfe; es zeigt den Ziegelwerksbesitzer Odo Eustacchio am Breitenweg. Die Reste des Westflügels sind gut mit der Ansicht von 1706 vergleichbar, sie dürften bald danach der Erweiterung des Ziegelgeländes zum Opfer gefallen sein. Seit der Auflassung des Ziegelwerkes in den 1980er Jahren hat sich hier ein bewaldetes Erholungsgebiet ausgebreitet.- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Hintenfeld 1681 (Vischer)
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Hintenfeld 1706 (A. Trost)
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Indikationsskizze 1829 (StLA)
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Südtrakt vor dem Abbruch (Archiv Eustacchio) - 1923