Alte Poststraße 148: Unterschied zwischen den Versionen

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==Alte Poststraße 148==
==Ehemaliger Mischanhof==


An der Ecke zur Eggenberger Alle steht dieses zweigeschossige, an der Hauptfassade fünfachsige Gebäude, im Kern vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammend. Die Front zu Alten Poststraße zeigt als Fassaden-Dekor zwischen den Fenstern an den Jugendstil erinnerne Verzierungen. Die Hausecken sind genutet, die Fenster durch einfache Rahmungen hervorgehoben. Im Inneren ist eine gewendelte Treppe mit schmiedeeisernen Geländer bemerkenswert. In der Richtung zur Straßenecke befindet sich ein Bidstock in Tabernakelform, lt. DEHIO aus dem 19. Jahrhundert, vor Jahren restauriert; die Ansicht von Trost zeigt hier um 1699 eine Art kleinen Pavillon.
An der Ecke zur Eggenberger Alle steht dieses zweigeschossige, an der Hauptfassade fünfachsige Gebäude, im Kern vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammend. Die Front zu Alten Poststraße zeigt als Fassaden-Dekor zwischen den Fenstern an den Jugendstil erinnerne Verzierungen. Die Hausecken sind genutet, die Fenster durch einfache Rahmungen hervorgehoben. Im Inneren ist eine gewendelte Treppe mit schmiedeeisernen Geländer bemerkenswert. In der Richtung zur Straßenecke befindet sich ein Bidstock in Tabernakelform, lt. DEHIO aus dem 19. Jahrhundert, vor Jahren restauriert; die Ansicht von Trost zeigt hier um 1699 eine Art kleinen Pavillon.


   
   
''Kommentar: Das Gebäude ist nicht denkmalgeschütz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Im Weltkulturerbe-Masterplan Schloss Eggenberg liegt das Gebäude aber nicht nur im Korridor der Eggenberger Allee, sondern ist auch als Verbesserungsbereich gekennzeichnet. Derzeit macht die dortige Situation einen völlig verwahrlosten Eindruck, der durch eine "Möblierung" mit einer Würstelbude am besten gekennzeichnet wird. In dem ohnehin schon von gestaltlosen Großbauten zunehmend verunstalteter Korridor zum Weltkulturerbe Schloss Eggenberg kann nicht im Sinne der Grundsätze der UNESCO sein. Es wird daher dringend angeraten, diese wichtige Einfahrtssituation zu verbessern.''
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[[Benutzer:Laukhardt|Laukhardt]] 21:53, 19. Nov. 2011 (CET)


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Version vom 30. Juni 2012, 19:34 Uhr

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Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: .



Ehemaliger Mischanhof

An der Ecke zur Eggenberger Alle steht dieses zweigeschossige, an der Hauptfassade fünfachsige Gebäude, im Kern vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammend. Die Front zu Alten Poststraße zeigt als Fassaden-Dekor zwischen den Fenstern an den Jugendstil erinnerne Verzierungen. Die Hausecken sind genutet, die Fenster durch einfache Rahmungen hervorgehoben. Im Inneren ist eine gewendelte Treppe mit schmiedeeisernen Geländer bemerkenswert. In der Richtung zur Straßenecke befindet sich ein Bidstock in Tabernakelform, lt. DEHIO aus dem 19. Jahrhundert, vor Jahren restauriert; die Ansicht von Trost zeigt hier um 1699 eine Art kleinen Pavillon.


Kommentare

Das Gebäude ist trotz seiner bedeutsamen Vergangenheit nicht denkmalgeschützt und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Im Weltkulturerbe-Masterplan Schloss Eggenberg liegt das Gebäude aber nicht nur im Korridor der Eggenberger Allee, sondern ist auch als Verbesserungsbereich gekennzeichnet. Derzeit macht die dortige Situation einen völlig verwahrlosten Eindruck, der durch eine "Möblierung" mit einer Würstelbude am besten gekennzeichnet wird. In dem ohnehin schon von gestaltlosen Großbauten zunehmend verunstalteten und durch kürzliche Abbrüche (Villa Raith in der Eggenberger Allee 33) entwerteten Korridor zum Weltkulturerbe Schloss Eggenberg kann nicht im Sinne der Grundsätze der UNESCO sein. Es wird daher dringend angeraten, diese wichtige Einfahrtssituation durch Massnahmen des Denkmalamtes oder der ASVK zu verbessern.

Einzelnachweise

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