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Die Kapelle, dem Heiligen Johannes Nepomuk geweiht, wurde um 1730/1735 erbaut. Laut einer Inschrift wurde sie durch Anna Neuhold 1794 wiederhergestellt (an der Giebelfront fälschlich mit 1792 datiert). Die Kapelle ist ein mittelgroßer Rechteckbau mit einer Pilasterfassade, einem attikaartigen Giebel und einem spitzhelmbekrönten Giebelreiter. Die schmiedeeisernen Gitterflügel und Oberlichtgitter in Régence-Stilformen stammen vermutlich noch vom Altbau. An der geraden Chorwand des stichkappengewölbte Innenraums befindet sich ein gemauerter Brückenaufbau mit der aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammenden geschnitzten Darstellung des Brückensturzes des Heiligen Johannes Nepomuk. Davor steht ein kleines Altarretabel mit leuchterhaltenden Engelsputten aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts. Die geschnitzte Pietà an der Chorwand und das Holzkruzifix an der Emporenbrüstung stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Weitere Teile der Innenausstattung sind ein Gemälde des hl. Johannes Nepomuk in der Vision der Madonna aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, spätklassizistische Marmorepitaphien an den Seitenwänden, sowie das aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammende Gestühl. | |||
Quelle: https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Graz/Mariatrost | |||
Aktuelle Version vom 8. Januar 2022, 13:52 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8043
47° 5' 43.62" N, 15° 27' 56.45" E
Sankt Johannes Kapelle
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Einzelnachweise
Die Kapelle, dem Heiligen Johannes Nepomuk geweiht, wurde um 1730/1735 erbaut. Laut einer Inschrift wurde sie durch Anna Neuhold 1794 wiederhergestellt (an der Giebelfront fälschlich mit 1792 datiert). Die Kapelle ist ein mittelgroßer Rechteckbau mit einer Pilasterfassade, einem attikaartigen Giebel und einem spitzhelmbekrönten Giebelreiter. Die schmiedeeisernen Gitterflügel und Oberlichtgitter in Régence-Stilformen stammen vermutlich noch vom Altbau. An der geraden Chorwand des stichkappengewölbte Innenraums befindet sich ein gemauerter Brückenaufbau mit der aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammenden geschnitzten Darstellung des Brückensturzes des Heiligen Johannes Nepomuk. Davor steht ein kleines Altarretabel mit leuchterhaltenden Engelsputten aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts. Die geschnitzte Pietà an der Chorwand und das Holzkruzifix an der Emporenbrüstung stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Weitere Teile der Innenausstattung sind ein Gemälde des hl. Johannes Nepomuk in der Vision der Madonna aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, spätklassizistische Marmorepitaphien an den Seitenwänden, sowie das aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammende Gestühl.