Am Mühlgraben 10: Unterschied zwischen den Versionen
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|Textabschnitt=Auf der sog. Adler-Karte des Grazer Feldes von 1878/79 sind alle drei Liebenauer Mühlen eingezeichnet: die Liebenauer oder Friedl-Mühle (1), die Stanglmühle (2) und die Eggermühle (3). Der Standort der letztgenannten Mühle konnte dadurch mit der heutigen Adresse Am Mühlgraben 10 lokalisiert werden. | |Textabschnitt=Auf der sog. Adler-Karte des Grazer Feldes von 1878/79 sind alle drei Liebenauer Mühlen eingezeichnet: die Liebenauer oder Friedl-Mühle (1), die Stanglmühle (2) und die Eggermühle (3). Der Standort der letztgenannten Mühle konnte dadurch mit der heutigen Adresse Am Mühlgraben 10 lokalisiert werden. | ||
Im Lexikon der Steiermark von Schmutz (1820) heißt es zu Engelsdorf u.a.: "Die gleichnahmige Gült hat ihre Unterthanen in Engelsdorf und Liebenau; ihr dermahliger Besitzer ist Joseph Egger. Diese Gült gehörte vorher den Dominikanerinnen zu Gratz. Hier ist eine bedeutende Mühle an einem Murarm. Im | Im Lexikon der Steiermark von Schmutz (1820) heißt es zu Engelsdorf u.a.: "''Die gleichnahmige Gült hat ihre Unterthanen in Engelsdorf und Liebenau; ihr dermahliger Besitzer ist Joseph Egger. Diese Gült gehörte vorher den Dominikanerinnen zu Gratz. Hier ist eine bedeutende Mühle an einem Murarm. Im R. St. heißt dieses Dorf Engelhärtsdorf.''" Das bedeutet, dass dieses Dorf schon 1265 im "Rationarium Styriae" verzeichnet ist. | ||
In die (zweite) Gründungsurkunde für die Grazer Universität hat Erzherzog Ferdinand II. folgende Widmung eingefügt: "Die Mühle in Engelsdorf, von Thomas Pelzhofer erkauft, zu deren Grundstücken wir noch hinzugeben alle Auen der Mühle öst- und westlich bis zum Murflusse, gegen Mittag und Norden aber von der Mühle des Johannes Harrer und der Waldung Peter Casals gelegen." Welche der hier genannten Mühlen nun als die im Plan gekennzeichneten zu sehen sind, ist noch nachzuholen. | In die (zweite) Gründungsurkunde für die Grazer Universität hat Erzherzog Ferdinand II. folgende Widmung eingefügt: "''Die Mühle in Engelsdorf, von Thomas Pelzhofer erkauft, zu deren Grundstücken wir noch hinzugeben alle Auen der Mühle öst- und westlich bis zum Murflusse, gegen Mittag und Norden aber von der Mühle des Johannes Harrer und der Waldung Peter Casals gelegen.''" | ||
(Muchar, Universität). | |||
Welche der hier genannten Mühlen nun als die im Plan gekennzeichneten zu sehen sind, ist noch nachzuholen. | |||
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|Bildbeschreibung1=Liebenauer Mühlen 1879/80 | |Bildbeschreibung1=Liebenauer Mühlen 1879/80 | ||
Version vom 18. April 2016, 20:57 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8041
47° 1' 40.19" N, 15° 27' 41.29" E
Ehem. Egger-Mühle
Im Lexikon der Steiermark von Schmutz (1820) heißt es zu Engelsdorf u.a.: "Die gleichnahmige Gült hat ihre Unterthanen in Engelsdorf und Liebenau; ihr dermahliger Besitzer ist Joseph Egger. Diese Gült gehörte vorher den Dominikanerinnen zu Gratz. Hier ist eine bedeutende Mühle an einem Murarm. Im R. St. heißt dieses Dorf Engelhärtsdorf." Das bedeutet, dass dieses Dorf schon 1265 im "Rationarium Styriae" verzeichnet ist. In die (zweite) Gründungsurkunde für die Grazer Universität hat Erzherzog Ferdinand II. folgende Widmung eingefügt: "Die Mühle in Engelsdorf, von Thomas Pelzhofer erkauft, zu deren Grundstücken wir noch hinzugeben alle Auen der Mühle öst- und westlich bis zum Murflusse, gegen Mittag und Norden aber von der Mühle des Johannes Harrer und der Waldung Peter Casals gelegen." (Muchar, Universität).
Welche der hier genannten Mühlen nun als die im Plan gekennzeichneten zu sehen sind, ist noch nachzuholen.- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Liebenauer Mühlen 1879/80