Schörgelgasse 41: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 11: Zeile 11:
}}
}}
{{Karte
{{Karte
|Koordinaten=47.0661091, 15.453364299999975
|Koordinaten=47.0661091, 15.4533643
}}
}}
{{TextBilder
{{TextBilder
|ErbautWann=18. Jh.
|ErbautWann=18. Jh.
|Bauwerk=Gebäude
|Bauwerk=Gebäude
|Textabschnittstitel=Gasthaus am Felix Dahn Platz
|Textabschnittstitel=Gasthaus "Am Felix Dahn Platz"
|Textabschnitt=Zweigeschossiges frei stehendes Wohn- und Gasthaus mit Schopfwalmdach an der südöstlichen Ecke des Felix-Dahn-Platzes; glatte Fronten, innen und außen erneuert, im Keller Stichkappentonne. Nördlich anschließend zum Platz gerichteter langgestreckter Gastgarten. Im Kern ist es eines der ältesten Häuser in der Umgebung, schon 1754 wird hier als Besitzer ein J. Weiser genannt. Am Stadtplan von 1843 erkennt man es bereits, noch der Plan von 1904 zeigt das Nachbarhaus Nr. 39, das bald darauf ebenso wie schon vorher die Häuser Nr. 35 und 37 dem Durchbruch der Mandellstraße zur Petersgasse bzw. der Anlage des Felix-Dahn-Platzes zum Opfer fiel. Die heutige östliche Schörgelgasse hieß übrigens bis 1870 Hohlweg, während der Anfang der heutigen Petersgasse als Schörgelgasse der Grenze zwischen den Bezirken Jakomini und St. Leonhard folgte.   
|Textabschnitt=Zweigeschossiges frei stehendes Wohn- und Gasthaus mit Schopfwalmdach an der südöstlichen Ecke des Felix-Dahn-Platzes; glatte Fronten, innen und außen erneuert, im Keller Stichkappentonne. Nördlich anschließend zum Platz gerichteter langgestreckter Gastgarten. Im Kern ist es eines der ältesten Häuser in der Umgebung, schon 1754 wird hier als Besitzer ein J. Weiser genannt. Am Stadtplan von 1843 erkennt man es bereits, noch der Plan von 1904 zeigt das Nachbarhaus Nr. 39, das bald darauf ebenso wie schon vorher die Häuser Nr. 35 und 37 dem Durchbruch der Mandellstraße zur Petersgasse bzw. der Anlage des Felix-Dahn-Platzes zum Opfer fiel. Die heutige östliche Schörgelgasse hieß übrigens bis 1870 Hohlweg, während der Anfang der heutigen Petersgasse als Schörgelgasse der Grenze zwischen den Bezirken Jakomini und St. Leonhard folgte.   
Leider steht das Haus gegenüber der folgenden Baulinie etwas vor, so dass es - trotz Einbahnführung - als Verkehrshindernis zu bezeichnen ist.
 
(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; ÖKT 2013)
|Bildname1=Shoeg041.jpg
|Bildname1=Shoeg041.jpg
|Bildbeschreibung1=Foto AGIS - 2002
|Bildbeschreibung1=Foto AGIS - 2002
|Bildname2=Graz schörgelgasse 41 stadtpläne.jpg
|Bildname2=FK Innere Stadt 2, Felix-Dahn-Platz.jpg
|Bildbeschreibung2=Stadtpläne 1843 und 1904
|Bildbeschreibung2=Franziszeischer Kataster 1829
|Bildname3=Graz schörgelgasse 41 stadtpläne.jpg
|Bildbeschreibung3=Stadtpläne 1843 und 1904
}}
}}
[[Kategorie: Schutz-Kataster Leonhard]][[Kategorie: gefährdet]]
[[Kategorie: Schutz-Kataster Leonhard]][[Kategorie: gefährdet]]

Version vom 13. Juli 2015, 18:39 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010 Route:Herz Jesu Viertel (Graz)



Die Karte wird geladen …

47° 3' 57.99" N, 15° 27' 12.11" E

Gasthaus "Am Felix Dahn Platz"

Zweigeschossiges frei stehendes Wohn- und Gasthaus mit Schopfwalmdach an der südöstlichen Ecke des Felix-Dahn-Platzes; glatte Fronten, innen und außen erneuert, im Keller Stichkappentonne. Nördlich anschließend zum Platz gerichteter langgestreckter Gastgarten. Im Kern ist es eines der ältesten Häuser in der Umgebung, schon 1754 wird hier als Besitzer ein J. Weiser genannt. Am Stadtplan von 1843 erkennt man es bereits, noch der Plan von 1904 zeigt das Nachbarhaus Nr. 39, das bald darauf ebenso wie schon vorher die Häuser Nr. 35 und 37 dem Durchbruch der Mandellstraße zur Petersgasse bzw. der Anlage des Felix-Dahn-Platzes zum Opfer fiel. Die heutige östliche Schörgelgasse hieß übrigens bis 1870 Hohlweg, während der Anfang der heutigen Petersgasse als Schörgelgasse der Grenze zwischen den Bezirken Jakomini und St. Leonhard folgte. (Nach: Pirchegger, Häuserbuch; ÖKT 2013)

Kommentare

Leider steht das alte Haus gegenüber der Linie der nachfolgenden Bauten etwas vor, weil diese - wie der Katsterplan von 1829 zeigt - erst später errichtet wurden. Trotz Einbahnführung ist es derzeit als Verkehrshindernis zu bezeichnen, und es ist fraglich, ob es deshalb an dieser Stelle bestehen bleiben kann. Die Lage in der Schutzzone III allein verbürgt leider noch keine Sicherheit.

Laukhardt (Diskussion) 18:43, 13. Jul. 2015 (CEST)

2022 und 2023 wird das Gebäude renoviert. Das Dach und das Dachgeschoss wurde komplett abgetragen und neu gebaut. Nordwestseitig wurde das Gebäude erweitert. Bilder hierzu: https://www.google.at/maps/@47.0660391,15.4530982,3a,75y,79.39h,96.42t/data=!3m7!1e1!3m5!1s2hR_jMAw1sHkVzfoL8thAA!2e0!5s20221001T000000!7i16384!8i8192?hl=de

Einzelnachweise



Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.