Hauptplatz 16: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:z1_594.jpg|(Foto AGIS - 2002)</gallery>Mächtiger Baublock mit dominantem kuppelbekröntem Mittelrisalit, Ecktürmen und späthistoristisch-altdeutscher Fassadierung, 1887/89 nach Entwurf von Alexander von Wielemans und Theodor Reuter unter Einbeziehung von Bauteilen des klassizistischen Vorgängerbaus errichtet. Vom ursprünglich reichen Figurenschmuck sind nur wenige Standbilder erhalten. Im Inneren stammen die Stiegenanlage sowie Holzkassettendecken noch aus der Bauzeit. Der repräsentativste Raum ist der über zwei Geschosse reichende Sitzungssaal des Gemeinderates mit intakter späthistoristischer Ausstattung. Wohn-, Büro- und Geschäftshaus über mittelalterlicher Hofstätte. Das Vorderhaus mit charakteristischem Walmdach und barocker Stuckfassade erhielt um 1660/70 das heutige Erscheinungsbild. Der hofseitige Trakt wurde 1570/90 mit offener Treppenhausloggia und Arkadengängen unter Einbeziehung mittelalterlicher Bausubstanz erneuert; nach der Freilegung der Scheinarchitektur-Sgraffiti im Jahre 1994 kann der Hof als einer der kunsthistorisch interessantesten Renaissance-Höfe in Graz bewertet werden.[[Kategorie:Zone 1]][[Kategorie:Hauptplatz]][[Kategorie:Adresse]][[Kategorie:8010]]
Datei:z1_594.jpg|(Foto AGIS - 2002)</gallery>Mächtiger Baublock mit dominantem kuppelbekröntem Mittelrisalit, Ecktürmen und späthistoristisch-altdeutscher Fassadierung, 1887/89 nach Entwurf von Alexander von Wielemans und Theodor Reuter unter Einbeziehung von Bauteilen des klassizistischen Vorgängerbaus errichtet. Vom ursprünglich reichen Figurenschmuck sind nur wenige Standbilder erhalten. Im Inneren stammen die Stiegenanlage sowie Holzkassettendecken noch aus der Bauzeit. Der repräsentativste Raum ist der über zwei Geschosse reichende Sitzungssaal des Gemeinderates mit intakter späthistoristischer Ausstattung. Wohn-, Büro- und Geschäftshaus über mittelalterlicher Hofstätte. Das Vorderhaus mit charakteristischem Walmdach und barocker Stuckfassade erhielt um 1660/70 das heutige Erscheinungsbild. Der hofseitige Trakt wurde 1570/90 mit offener Treppenhausloggia und Arkadengängen unter Einbeziehung mittelalterlicher Bausubstanz erneuert; nach der Freilegung der Scheinarchitektur-Sgraffiti im Jahre 1994 kann der Hof als einer der kunsthistorisch interessantesten Renaissance-Höfe in Graz bewertet werden.[[Kategorie:Zone 1]][[Kategorie:Hauptplatz]][[Kategorie:Adresse]][[Kategorie:8010]]

Version vom 26. September 2013, 01:14 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010




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47° 4' 15.96" N, 15° 26' 19.82" E

Mächtiger Baublock mit dominantem kuppelbekröntem Mittelrisalit, Ecktürmen und späthistoristisch-altdeutscher Fassadierung, 1887/89 nach Entwurf von Alexander von Wielemans und Theodor Reuter unter Einbeziehung von Bauteilen des klassizistischen Vorgängerbaus errichtet. Vom ursprünglich reichen Figurenschmuck sind nur wenige Standbilder erhalten. Im Inneren stammen die Stiegenanlage sowie Holzkassettendecken noch aus der Bauzeit. Der repräsentativste Raum ist der über zwei Geschosse reichende Sitzungssaal des Gemeinderates mit intakter späthistoristischer Ausstattung. Wohn-, Büro- und Geschäftshaus über mittelalterlicher Hofstätte. Das Vorderhaus mit charakteristischem Walmdach und barocker Stuckfassade erhielt um 1660/70 das heutige Erscheinungsbild. Der hofseitige Trakt wurde 1570/90 mit offener Treppenhausloggia und Arkadengängen unter Einbeziehung mittelalterlicher Bausubstanz erneuert; nach der Freilegung der Scheinarchitektur-Sgraffiti im Jahre 1994 kann der Hof als einer der kunsthistorisch interessantesten Renaissance-Höfe in Graz bewertet werden.

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