Peter-Rosegger-Straße 36: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Peter-Rosegger-Straße_36,_Tor_Ost_von_Südost.JPG| Osttor (Foto Laukhardt 2011)
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Datei:Peter-Rosegger-Straße_36,_Rampe_Süd_und_Ostbau.JPG| Rampe und Ostbau (Foto Laukhardt 2011)
Datei:Peter-Rosegger-Straße_36,_Rampe_Süd_und_Ostbau.JPG| Rampe und Ostbau (Foto Laukhardt 2011)
Datei:Peter-Rosegger-Straße_36,_Einfahrt_West.JPG| Westeinfahrt mit Baumbestand (Foto Laukhardt 2011)
Datei:Peter-Rosegger-Straße_36,_Einfahrt_West.JPG| Westeinfahrt (Foto Laukhardt 2011)
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Bei dem Areal der Hummel-Kaserne in der Peter-Rosegger-Straße 36 handelt es sich um ein
Bei dem Entwicklungsgebiet Hummel-Kaserne in der Peter-Rosegger-Straße 36 handelt es sich um ein militärisches Areal, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschaffen wurde; aus dieser Zeit stammt der Zentralbau mit dem kleinen aufgesetzten Glockentürmchen.
Erhaltenswerte Elementen ("technische Denkmäler") sind neben den denkmalgeschützten Objekten: der kleine Mälzereiturm mit sechs Geschossen, das solitäre Bürohaus von 1915, andere gewerbliche Gebäude oder Bauteile bis zu den 10 m tiefen Kellern, Reste von Schienensträngen, Eisentreppen, Industrie-Glasbausteine u. a.. Naturräumliche Besonderheiten sind: der Park der Villa Keil und die Teiche mit ihrem Baumbestand (Kastanien, Trauerweiden, Schwarzpappeln).  
Die beiden flankierenden Bauten sind zu Beginn der 1940er Jahre errichtet worden. Sie und der im Osten gelegene Bau mit den beiden Rampen sind ebenso erhaltenswerte Elemente, wie die Einfriedung zur Peter-Rosegger-Straße. Naturräumliche Besonderheiten bildet der Baumbestand (Kastanien, Trauerweiden, Schwarzpappeln).  


''Kommentar: Das Ensemble der Hummel-Kaserne ist mit seinen erhalten gebliebenen Bauten und naturräumlichen Elementen ein einzigartiges Industriedenkmal, von dem nur ein Teil denkmalgeschützt ist. Die geplante Entwicklung des Areals zu einer neuen "Weststadt" müsste auf diese Tatsache Rücksicht nehmen und Neubauten sensibel integrieren. Der vorliegende Rahmenplan zeigt so gut wie keine derartigen Ansätze. Wir fordern daher die Ausweisung des größten Teiles des ehemaligen igentlichen Reininghaus-Areals im Flächenwidmungsplan als "EO-Gebiet" (erhaltensswertes Ortsgebiet).''
''Kommentar: Das Ensemble der Hummel-Kaserne ist mit seinen erhalten gebliebenen Bauten und naturräumlichen Elementen ein Denkmal der Militärgeschichte, von dem nur ein Teil denkmalgeschützt ist. Die geplante Entwicklung des Areals als Bestandteil der  neuen "Weststadt Reininghaus" müsste auf diese Tatsache Rücksicht nehmen und Neubauten sensibel integrieren. Der vorliegende Rahmenplan zeigt so gut wie keine derartigen Ansätze. Wir fordern daher die Ausweisung des südlichen Teiles des ehemaligen Kasernen-Areals im Flächenwidmungsplan als "EO-Gebiet" (erhaltensswertes Ortsgebiet).''


[[Benutzer:Laukhardt|Laukhardt]] 20:15, 1. Okt. 2011 (CEST)
[[Benutzer:Laukhardt|Laukhardt]] 20:15, 1. Okt. 2011 (CEST)

Version vom 1. Oktober 2011, 20:57 Uhr

47° 3' 15.51" N, 15° 24' 36.03" E


Hummel-Kaserne

Bei dem Entwicklungsgebiet Hummel-Kaserne in der Peter-Rosegger-Straße 36 handelt es sich um ein militärisches Areal, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschaffen wurde; aus dieser Zeit stammt der Zentralbau mit dem kleinen aufgesetzten Glockentürmchen. Die beiden flankierenden Bauten sind zu Beginn der 1940er Jahre errichtet worden. Sie und der im Osten gelegene Bau mit den beiden Rampen sind ebenso erhaltenswerte Elemente, wie die Einfriedung zur Peter-Rosegger-Straße. Naturräumliche Besonderheiten bildet der Baumbestand (Kastanien, Trauerweiden, Schwarzpappeln).

Kommentar: Das Ensemble der Hummel-Kaserne ist mit seinen erhalten gebliebenen Bauten und naturräumlichen Elementen ein Denkmal der Militärgeschichte, von dem nur ein Teil denkmalgeschützt ist. Die geplante Entwicklung des Areals als Bestandteil der neuen "Weststadt Reininghaus" müsste auf diese Tatsache Rücksicht nehmen und Neubauten sensibel integrieren. Der vorliegende Rahmenplan zeigt so gut wie keine derartigen Ansätze. Wir fordern daher die Ausweisung des südlichen Teiles des ehemaligen Kasernen-Areals im Flächenwidmungsplan als "EO-Gebiet" (erhaltensswertes Ortsgebiet).

Laukhardt 20:15, 1. Okt. 2011 (CEST)

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