Albert-Schweitzer-Gasse 40: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Koordinaten::47° 7'4.54"N, 15°24'28.38"E]]
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Datei:Albert-Schweitzer-Gasse,_Karlauerstraße,_Bettlerkreuz.JPG|Ende der Albert-Schweitzer-Gasse (Foto Laukhardt 2011)
|Stadtbezirk=Eggenberg
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|Ort=Graz
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|Denkmalschutz=Nein
An der Ausmündung der früheren "Altersheimgasse" in die Karlauerstraße steht das sogenannte "Bettlerkreuz", es wurde vermutlich 1898 von der Straße in die heutige Nische versetzt. Es besteht aus einem spätbarocken hölzernen Kruzifix mit farbig gefasstem Corpus Christi, darunter steht eine Mater dolorosa, die aus einem Holzbrett geschnitten und bemalt ist, der Heiligenschein und die Schwerter sind aus Blech getrieben und vergoldet. Das Kreuz wurde mehrfach restauriert und neu gemalt, zuletzt 1981.
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(Nach: ÖKT 1984)
(Nach: ÖKT 1984)
 
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|Bildbeschreibung1=Ende der Albert-Schweitzer-Gasse
''Kommentar: Der Name des Kreuzes dürfte aus der Nähe des ehemaligen Armenhauses zu erklären sein (1724 ordnete Karl VI. die Errichtung eines Armenhauses für Graz an, es entstand in der ehemaligen Armenhausgasse; dazu kam auf der anderen Mühlgangseite ein Strafhaus. Das schöne, durch ein schmiedeeisernes Gitter geschützte Wegkreuz steht leider nicht unter Denkmalschutz und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schutzzone.  Eine Unterschutzstellung wäre daher dem Bundesdenkmalamt dringend zu empfehlen.''
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Aktuelle Version vom 6. Juni 2024, 19:35 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



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47° 3' 47.66" N, 15° 25' 50.56" E

Bettlerkreuz

An der Ausmündung der früheren "Altersheimgasse" in die Karlauerstraße steht das sogenannte "Bettlerkreuz", es wurde vermutlich 1898 von der Straße in die heutige Nische versetzt. Es besteht aus einem spätbarocken hölzernen Kruzifix mit farbig gefasstem Corpus Christi, darunter steht eine Mater dolorosa, die aus einem Holzbrett geschnitten und bemalt ist, der Heiligenschein und die Schwerter sind aus Blech getrieben und vergoldet. Das Kreuz wurde mehrfach restauriert und neu gemalt, zuletzt 1981. (Nach: ÖKT 1984)

Kommentare

Der Name des Kreuzes dürfte aus der Nähe des ehemaligen Armenhauses zu erklären sein. 1724 hatte Kaiser Karl VI. die Errichtung eines Armenhauses für Graz angeordnet, es entstand in der damaligen Armenhausgasse, die erst 1930 zur Altersheimgasse wurde und 1965 den heutigen Namen erhielt. Das Altersheimgebäude steht noch heute (Haus Nr. 34). Das schöne, durch ein schmiedeeisernes Gitter geschützte Wegkreuz steht leider nicht unter Denkmalschutz und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schutzzone. Eine Unterschutzstellung wäre daher dem Bundesdenkmalamt dringend zu empfehlen. Laukhardt

Einzelnachweise

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