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|Textabschnittstitel=Grekenhof
|Textabschnittstitel=Grekenhof bzw. Greken Hofsatt
|Textabschnitt=Schon im Josephinischen Kataster von 1780 wird die "Gregenhofer Hofstatt" genannt, der Franziszeische Kataster von 1820 verzeichnet die Bauparzelle 39. Haus Haus wurde um 2000 von manchen Leuten "Klösterle" genannt, vielleicht war es einst im Besitz der Clarissen; Maria von Bayern, die diesen Orden 1602 gegründet hatte, war auch um die Erhaltung des nahen Kirchleins St. Johann und Paul bemüht gewesen.   
|Textabschnitt=Schon im Josephinischen Kataster von 1780 wird die "Gregenhofer Hofstatt" genannt, der Franziszeische Kataster von 1820 verzeichnet die Bauparzelle 39. Das Haus wurde um das Jahr 2000 von manchen Leuten noch "Klösterle" genannt, vielleicht war es einst im Besitz der Clarissen; Maria von Bayern, die diesen Orden 1602 gegründet hatte, war auch um die Erhaltung des nahen Kirchleins St. Johann und Paul bemüht gewesen.   
Das Herrenhaus dieser Hofstatt, ein mächtiges, weithin sichbares Gebäude mit Schopfwalmdach und vier Gaupen an der Ostseite, ist sicher eines der ältesten Häuser am Berghang. Die massiven Tonnengewölbe der tiefen Keller stehen auf Bruchsteinfundamenten. Auch die gemütlichen Wohnräume waren 2001, als Annemarie Reiter ihr Buch über Wetzelsdorf schrieb, noch in originalem Zustand "mit den Korbbögen über den Türen und den Nischen in den dickwandigen Mauern".  
Das Herrenhaus dieser Hofstatt, ein mächtiges, weithin sichbares Gebäude mit Schopfwalmdach und vier Gaupen an der Ostseite, ist sicher eines der ältesten Häuser am Berghang. Die massiven Tonnengewölbe der tiefen Keller stehen auf Bruchsteinfundamenten. Auch die gemütlichen Wohnräume waren 2001, als Annemarie Reiter ihr Buch über Wetzelsdorf schrieb, noch in originalem Zustand "mit den Korbbögen über den Türen und den Nischen in den dickwandigen Mauern". Am Pressbaum der zum Teil noch gut erhaltenen Press kann man die Jahreszahl 1600 lesen; die Spindel hingegen ist mit 1713 bezeichnet. Das schöne Portal im Norden des Hauses ist nicht datierbar.
Am Pressbaum der zum Teil noch gut erhaltenen Press kann man die Jahreszahl 1600 lesen; die Spindel hingegen ist mit 1713 bezeichnet. Von Umbauten sind wir nicht unterreichtet, eine Fotografie aus dem Jahre 1900 zeigt jedenfalls bereits den heutigen Baukörper.
Von Umbauten sind wir nicht unterreichtet, eine Fotografie aus dem Jahre 1900 zeigt jedenfalls bereits den heutigen Baukörper.
|Bildname1=Am Ölberg 1 mit Kruzifix.jpg
|Bildbeschreibung1=Kruzifix vor dem Ansitz
|Aufnahmejahr1=2022
|Bildname2=Am Ölberg 1 (2).jpg
|Bildbeschreibung2=Ansicht von Südost
|Aufnahmejahr2=2022
|Bildname3=Am Ölberg 1, Nordansicht.jpg
|Bildbeschreibung3=Ansicht von Norden
|Aufnahmejahr3=2022
|Bildname4=Am Ölberg 1, Portal.jpg
|Bildname5=Greken, Press.jpg
|Bildbeschreibung5=Presse von 1600
|Aufnahmejahr5=2001
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[[Kategorie: Schutz-Kataster Wetzelsdorf]]
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Aktuelle Version vom 6. Juni 2024, 19:35 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8052



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47° 3' 11.59" N, 15° 22' 58.91" E

Grekenhof bzw. Greken Hofsatt

Schon im Josephinischen Kataster von 1780 wird die "Gregenhofer Hofstatt" genannt, der Franziszeische Kataster von 1820 verzeichnet die Bauparzelle 39. Das Haus wurde um das Jahr 2000 von manchen Leuten noch "Klösterle" genannt, vielleicht war es einst im Besitz der Clarissen; Maria von Bayern, die diesen Orden 1602 gegründet hatte, war auch um die Erhaltung des nahen Kirchleins St. Johann und Paul bemüht gewesen.

Das Herrenhaus dieser Hofstatt, ein mächtiges, weithin sichbares Gebäude mit Schopfwalmdach und vier Gaupen an der Ostseite, ist sicher eines der ältesten Häuser am Berghang. Die massiven Tonnengewölbe der tiefen Keller stehen auf Bruchsteinfundamenten. Auch die gemütlichen Wohnräume waren 2001, als Annemarie Reiter ihr Buch über Wetzelsdorf schrieb, noch in originalem Zustand "mit den Korbbögen über den Türen und den Nischen in den dickwandigen Mauern". Am Pressbaum der zum Teil noch gut erhaltenen Press kann man die Jahreszahl 1600 lesen; die Spindel hingegen ist mit 1713 bezeichnet. Das schöne Portal im Norden des Hauses ist nicht datierbar.

Von Umbauten sind wir nicht unterreichtet, eine Fotografie aus dem Jahre 1900 zeigt jedenfalls bereits den heutigen Baukörper.

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