Alte Poststraße 148: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2024, 15:15 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
47° 4' 11.35" N, 15° 24' 32.51" E
Ehem. Mischanhof von 1717
Recherchen zur Geschichte des Gebäudes haben ergeben, dass hier 1788 ein Filial-Kloster der Grazer Dominikaner errichtet worden war. Auf Karten von ca. 1825 ist entlang der Eggenberger Allee schon der "Mischanhof" situiert. Carl Mischan war 1800, aus Leibnitz kommend, als "Brückenkrämer" nach Graz eingebürgert worden. 1830 – 1832 war er stellv. Vorstand des Handelsstandes. Die Indikationsskitze des Franziszeischen Kataster weist 1838 hier einen Joseph Kollmayer als Besitzer aus. Um 1870 scheint eine Barbara Mischan als Besitzerin auf, wohl die Witwe. Nach 1871 wird das Areal von Peter Reininghaus und Mitbesitzer erworben. Die Wirtschaftsgebäude waren mit Stroh gedeckt. Im Jahre 1875 fand in Graz eine Festlichkeit statt, bei der ein Luftballon mit Heißluft losgelassen wurde. Dem Ballon gefiel es, just sich auf dieses Strohdach niederzulassen, zu zünden und dann selbst in den Flammen umzukommen. Adolf Loos erstellte 1914 im Auftrag von Fritz Reininghaus ein nicht ausgeführtes Projekt für ein riesiges Mietzinshaus auf den damals noch unverbauten "Mischangründen" (die zwischen Asperngasse und Pommergasse lokalisiert werden). 1921 wird hier im Heimatbuch von Erich Engelhart die Faßbinderei Brüder Steger und die Geschichte des Gebäudes beschrieben.
(Nach: Franzisz. Kataster, Indikationsskitze Algersdorf; Engelhart, Eggenberg; Belaj, Handel; Lispky, Visionen)- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Die Eggenberger Maut 1727 (Weintazkarte II)
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Ungeordneter Gesamteindruck (Laukhardt 2011
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Fassade von Osten (Foto Laukhardt 2011)
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Wendeltreppe mit Ziergitter (Laukhardt 2011)
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Portal von 1717 - 2001
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Bildstock - 2001