Rudolfstraße 29: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnittstitel=Der Ruckerhof
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|Textabschnitt=Im 16. Jh. standen an mehreren Orten des von Kaiser Friedrich III. angelegten Tiergartens Vogelherde, meist rechteckige Gestelle, die mit Reisig oder Laubwerk verkleidet waren; von diesen warf der Vogelfänger durch den Ruck einer Leine das Schlagnetz über den Vogelherde. Ich weise aber auch darauf hin, dass Vogelherde im Italienischen „roccolo“ heißen (!). Der Vogelfängerdienst wurde jedenfalls von etwa 1630 an durch fast 90 Jahre von Mitgliedern der Familie Rucker ausgeübt, die dem Berg schließlich wohl den Namen gaben. Die Rucker hatten aber nicht hier, sondern im Bereich der Waltendorfer Hauptstraße ihren Wohnsitz.
Zu Beginn des 19. Jh. gehörte der „Ruckerhof“ der Familie des Alois Edlen von Aigentler; er war der Schwiegervater des aus der Franzoszenzeit bekannten Obersten des Grazer Bürgerkorps, Kaspar Dobler. 1910 war das Anwesen m Besitze des Regierungsrates Hans Baron Duka, weshalb man auch noch heute manchmal vom "Dukahof" spricht.
|Bildname1=Rudolfstraße_29_und_29_a.JPG
|Bildbeschreibung1=Der Ruckerhof von Süden
|Aufnahmejahr1=2014
|Bildname2=Rudolfstraße 29, Nordseite.JPG
|Bildbeschreibung2=Ansicht von Norden
|Aufnahmejahr2=2014
|Bildname3=1829, FK Rudolfstraße 25.jpg
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|Bildbeschreibung3=Franziszeischer Kataster
|Bildbeschreibung3=Franziszeischer Kataster

Version vom 15. Februar 2017, 22:17 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 4' 23.94" N, 15° 28' 0.63" E

Der Ruckerhof

Im 16. Jh. standen an mehreren Orten des von Kaiser Friedrich III. angelegten Tiergartens Vogelherde, meist rechteckige Gestelle, die mit Reisig oder Laubwerk verkleidet waren; von diesen warf der Vogelfänger durch den Ruck einer Leine das Schlagnetz über den Vogelherde. Ich weise aber auch darauf hin, dass Vogelherde im Italienischen „roccolo“ heißen (!). Der Vogelfängerdienst wurde jedenfalls von etwa 1630 an durch fast 90 Jahre von Mitgliedern der Familie Rucker ausgeübt, die dem Berg schließlich wohl den Namen gaben. Die Rucker hatten aber nicht hier, sondern im Bereich der Waltendorfer Hauptstraße ihren Wohnsitz. Zu Beginn des 19. Jh. gehörte der „Ruckerhof“ der Familie des Alois Edlen von Aigentler; er war der Schwiegervater des aus der Franzoszenzeit bekannten Obersten des Grazer Bürgerkorps, Kaspar Dobler. 1910 war das Anwesen m Besitze des Regierungsrates Hans Baron Duka, weshalb man auch noch heute manchmal vom "Dukahof" spricht.

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