Wickenburggasse 5: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:wickg005.jpg|(Foto AGIS - 2002)</gallery>
|Straße=Wickenburggasse
 
|Hausnummer=5
Dreigeschossiges Wohnhaus mit Frontispiz und Fassade im Übergangsstil vom Biedermeier zur Gründerzeit. 1842 von Georg Hauberrisser errichtet. Einfahrtstor mit rechteckiger, klassizistischer Steinrahmung und Holztürflügeln aus der Erbauungszeit.
|PLZ=8010
 
|Ort=Graz
Unter Kaiser Friedrich III. bestand ein Tierpark zwischen Körösistraße, Grabenstraße, Wickenburggasse und Langegasse. Er wurde 1664 wegen der Türkengefahr aufgelassen. 1785 wurde das Gelände versteigert, der Teil neben dem Schloßberg – die „Schütt" -  erwarb ein Färbermeister; man kann diesen seltsam gestalteten Abhang auf alten Ansichten der Zeit erkennen. Erst 1837 wurde das Areal aufgeteilt: die "Schloßberggasse" wurde vor 1843 zu Ehren des Gouverneurs Graf M. C. Wickenburg umbenannt und erhielt eine schöne Allee.  
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|Denkmalschutz=Nein
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|Land=Österreich
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|Textabschnittstitel=Haus an der Schütt
|Textabschnitt=Der Name des Hauses kommt vermutlich von dem Schotterberg, der sich am Fuße des Schloßbergs hinter diesen Häusern bis in die Jahngasse hinzieht. Auf einem Gemälde aus dem frühen 19. Jh. ist erkennbar, dass damals am Schloßberg Schotter-Terrassen bestanden, die schließlich an seinem Fuße angeschüttet wurden und noch heute sichtbar sind.  
In diesem Hause wohnte ab 1865 der steirische Dichter Peter Rosegger. Hier vermietete ihm der pensionierte Finanzrat Franz Frühauf nicht nur ein Zimmer, sondern wurde auch sein väterlicher Freund (M. Kuchling).
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Aktuelle Version vom 1. März 2016, 17:41 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010




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47° 4' 43.85" N, 15° 26' 17.90" E

Haus an der Schütt

Der Name des Hauses kommt vermutlich von dem Schotterberg, der sich am Fuße des Schloßbergs hinter diesen Häusern bis in die Jahngasse hinzieht. Auf einem Gemälde aus dem frühen 19. Jh. ist erkennbar, dass damals am Schloßberg Schotter-Terrassen bestanden, die schließlich an seinem Fuße angeschüttet wurden und noch heute sichtbar sind. In diesem Hause wohnte ab 1865 der steirische Dichter Peter Rosegger. Hier vermietete ihm der pensionierte Finanzrat Franz Frühauf nicht nur ein Zimmer, sondern wurde auch sein väterlicher Freund (M. Kuchling).

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