Karmeliterplatz 4c: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 16: Zeile 16:
{{TextBilder
{{TextBilder
|Textabschnittstitel=Projekt Pfauengarten
|Textabschnittstitel=Projekt Pfauengarten
|Bildname1=Karmeliterplatz, Dachlandschaft.JPG
|Textabschnitt=Der "Pfauengarten" hat seinen Namen erst in den letzten Jahrzehnten erhalten. Nachdem das Landes-Gendarmerie-Kommando in die Straßganger Straße umgezogen war, übernahm das Land Steiermark das Areal und machte einen Gratis-Parkplatz für seine Beamten daraus. Einigen "durchgebrannten" Pfauen gefiel das Gelände, und sie blieben. Ursprünglich war das Freigelände als Teil des Basteien-Systems des 16. und 17. Jahrhunderts entstanden und gehörte zum Karmeliterkloster. Beim Aushub für die Tiefgarage entdeckte man hier ab 2003 die älteste "Siedlungen" von Graz aus der Steinzeit und der Urnenfelderzeit, und auch die älteste Skulptur, "Graziella" genannt, wurde gefunden. Die Freilegung der Kurtine, der langen Mauer zwischen Karmeliter- und Burgbastei, war ein weiterer Höhepunkt der Ausgrabungskampagne.
Der von allen "Institutionen" (Investor Hohenberg, Denkmalamt, Altstadtkommission, ICOMOS,  Stadtbaudirektion) begleitete Architekten-Wettbewerb erbrachte ein Siegerprojekt, das bei der überwiegenden Mehrheit der Grazer auf völliges Unverständnis stieß. Das Ergebnis ist seit Ende 2015 sichtbar und soll hier nicht weiter kommentiert werden - die Einstufung als "Bausünde" möge genügen.
|Bildname1=Pfauengarten fern.JPG
|Bildbeschreibung1=Blick vom Schloßberg alt
|Bildbeschreibung1=Blick vom Schloßberg alt
|Aufnahmejahr1=2011
|Aufnahmejahr1=2011

Aktuelle Version vom 7. Februar 2016, 16:12 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



Die Karte wird geladen …

47° 4' 25.30" N, 15° 26' 31.18" E

Projekt Pfauengarten

Der "Pfauengarten" hat seinen Namen erst in den letzten Jahrzehnten erhalten. Nachdem das Landes-Gendarmerie-Kommando in die Straßganger Straße umgezogen war, übernahm das Land Steiermark das Areal und machte einen Gratis-Parkplatz für seine Beamten daraus. Einigen "durchgebrannten" Pfauen gefiel das Gelände, und sie blieben. Ursprünglich war das Freigelände als Teil des Basteien-Systems des 16. und 17. Jahrhunderts entstanden und gehörte zum Karmeliterkloster. Beim Aushub für die Tiefgarage entdeckte man hier ab 2003 die älteste "Siedlungen" von Graz aus der Steinzeit und der Urnenfelderzeit, und auch die älteste Skulptur, "Graziella" genannt, wurde gefunden. Die Freilegung der Kurtine, der langen Mauer zwischen Karmeliter- und Burgbastei, war ein weiterer Höhepunkt der Ausgrabungskampagne. Der von allen "Institutionen" (Investor Hohenberg, Denkmalamt, Altstadtkommission, ICOMOS, Stadtbaudirektion) begleitete Architekten-Wettbewerb erbrachte ein Siegerprojekt, das bei der überwiegenden Mehrheit der Grazer auf völliges Unverständnis stieß. Das Ergebnis ist seit Ende 2015 sichtbar und soll hier nicht weiter kommentiert werden - die Einstufung als "Bausünde" möge genügen.

Kommentare

Einzelnachweise

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.