Plachelhofstraße 11: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei: Plachelhof,_Weintazkarte.JPG| Der Plachelhof und das Hochgericht 1735 (StLA Weintazkarte)
Datei: Plachelhof,_Weintazkarte.JPG| Der Plachelhof (über dem Wort "Gräz" und das Hochgericht 1735 (StLA Weintazkarte)
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Version vom 20. Oktober 2011, 21:13 Uhr

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Ehemaliger Plachelhof

Der einzige, heute noch erhaltene Hof in diesem Stadtteil ist der sogenannte "Plachelhof", im 19. Jahrhundert auch als "Triesterhof" bezeichnet. Er wird 1753 erstmals genannt, als der Brauer J. Rusterholzer einen mit 1.400 Gulden geschätzten Hof in der Karlau nächst dem "Hochgerichte" erwarb, das sich im Bereich des heutigen Kriegerfriedhofs in der Alten Poststraße befand. 1796 war es im Besitze des A. Plachl, dann wechselten die Besitzer. Um 1830/40 kam es zu verschiedenen Umbauten (Fassade), die vermutlich Dr. M. Musill in Auftrag gab. 1901/02 wurde an der Südseite eine Terrasse angebaut und im Inneren erfolgten Umbauten durch den Architekten HANS PRUCKNER. Bis 1928 warem hier die "Alpenländischen Impfstoffwerke" untergebacht, damals wurden Stallungen und Nebengebäude an- oder umgebaut. Nach 1928 im Besitz der "Österreichischen Realitäten-A.-G. 1936 wurde an der Südseite des Hauptgebäudes ein Turm aufgebaut. In die Gartenmauer sind verschiedene gußeiserne Maskarons von der ehemaligen Hauptbrücke (heute: Erzherzog-Johann-Brücke) eingelassen. Durch die Liquidierung des im "Plachelhof" untergebrachten Serumwerkes und durch Parzellierung des Areals entstand die "Staudachersiedlung", 1921 von der Gemeinde beschlossen.


(Nach: ÖKZ 1984)

Edith Hörandner, Stefan Benedik Karner - 2007 - Political Science - 384 Seiten 12 Der Name Mahrenbergersiedlung war weder mir, obwohl ich dort gewohnt habe, noch anderen ... Die Mahrenbergsiedlung wurde auch Mahrenbergersiedlung oder ...

Kommentar: Das kunsthistorisch und geschichtlich bedeutende Gebäude, ehemals knapp außerhalb der Mauer des Jagdschlosses Karlau situiert, steht nicht unter Denkmalschutz und befindet sich in keiner Altstadt-Schutzzone. Es ist derzeit leider durch unmaßstäbliche Firmenschilder völlig unter seinem Wert präsentiert. Es wären dringend Maßnahmen zu ergreifen, um das wertvolle Haus in seinem Bestand der Nachwelt zu erhalten.

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